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HISTORY

Das first-choice Gym
Vollkontakt-Kampfsport als Freizeitbeschäftigung für Jedermann, mit diesem Gedanken wurde das first-choice Gym ins Leben gerufen. Das Ziel der Kick- und Thaiboxschule ist es, ein anspruchsvolles Training anzubieten, bei dem sämtliche Aspekte dieses Vollkontakt Wettkampfsportes berücksichtigt werden, ohne dass die Bedürfnisse der Teilnehmer vernachlässigt werden. Ohne Angst eine Sportart zu betreiben, die im Wettkampf mit vollem Körperkontakt ausgeführt wird, ist der Wunsch vieler Kampfsportfreunde und Freizeitsportler. Viele haben immer noch die Vorstellung, Thai- und Kickboxen sei ein reiner Männersport. Dabei kann man besonders in dieser Sportart den Stress und angestaute Aggressionen kontrolliert abbauen, unabhängig von Geschlecht und Alter.

Im April 2003 begann Beat Joos in den Räumlichkeiten des Judo-Club Budokai Liestal einmal wöchentlich genau so ein Training anzubieten. Schon nach kurzer Zeit wurde die Nachfrage grösser, das Training ausgebaut. Das Trainer-Team konnte mit dem Anschluss von Pascal Ghenzi und Juan Rivas erweitert werden. Durch den guten Kontakt mit Marino Deflorin entschloss dieser sich, in Chur die zweite Schule unter dem Namen first-choice Gym zu eröffnen.

Obwohl viele Mitglieder keine Ambitionen für Wettkämpfe zeigen, sondern einfach Spass am Training haben, beherbergt das first-choice Gym Liestal eine handvoll Wettkämpfer, die national sehr erfolgreich sind und schon einige CH-Meistertitel im Vollkontakt Kickboxen erkämpfen konnten. Für Wettkämpfer gibt es deshalb zusätzliches und speziell betreutes Training. Denn wer mehr Leistung erbringen will, muss auch mehr trainieren. Das Trainerteam des first-choice Gym ist immer gerne bereit, Wettkämpfer speziell für Turniere zu trainieren und betreuen.

Der Austausch mit anderen Schulen und Trainern ist enorm wichtig und hat einen hohen Stellenwert für die Entwicklung der Kämpfer. Besonders eng zusammen arbeitet das first-choice Gym mit der Kampfsportschule Uri und dem ehemaligen Nationaltrainer der Kickboxer, Arnold «Sax» Erol, der massgeblich zum Erfolg unserer Kämpfer beigetragen hat. Die Stärke des first-choice Gym ist es, Freizeitsportlern ein hartes und seriöses Training zu bieten, aber auch Wettkämpfer ideal auf Vollkontakt-Wettkämpfe vorzubereiten. Die Erfolge des Gym zeigen, dass dies der richtige Weg ist.

gruppenbild des gym 2008

Beat Joos

Beat JoosSchon als kleiner Junge war Beat fasziniert von den Geheimnissen der asiatischen Kampfkünste, dass er sich vor gut 17 Jahren in einem Karatekurs in Liestal einschrieb. Er brauchte nicht viel Zeit um zu erkennen, dass er mit diesem Schritt in den Kampfsport einen Weg eingeschlagen hatte, den er nicht mehr so schnell verlassen würde. Er trainierte fast täglich und entwickelte sich schnell zu einem guten Schüler. Seine Trainer erkannten das Talent dieses Jungen und förderten und motivierten ihn. Bei verschiedenen Turnieren konnte Beat gute Kämpfe zeigen und wurde so 1997 Schweizermeister im Karate. Gleichzeitig setzte er sich intensiv mit der traditionellen Waffenkampfkunst Kobudo auseinander und absolvierte verschiedene Prüfungen bis hin zum 2. Dan.

Zu diesem Zeitpunkt gehörte Beat bereits zum Trainer-Team und konnte erste Erfahrungen im Unterrichten dieser Kampfkünste sammeln. Schon seit Beginn interessierte sich Beat für die Wettkämpfe der Vollkontaktsportart Thaiboxen und das Seido Karate und verfolgte die Entwicklung des K-1 sehr genau. Im Jahre 1999 lernte Beat den Thaibox-Weltmeister Marino Deflorin kennen und dieser lud ihn zu einem Training in die Seido Schule in Horw ein. Es war eine sehr schmerzliche Erfahrung für Beat, denn die Unterschiede von Semi- zum Full-Contact waren riesengross. Doch genau dies war der Ansporn für den Kampfsportler aus Liestal und er trainierte verbissen, bis die Lücke geschlossen war und er mit den Kämpfern mithalten konnte. Dank seinem Trainer Marino Deflorin konnte Beat im Jahre 2000 die Schweizermeisterschaft des SKBV im Full- Contact Kickboxen mit Low Kick`s gewinnen. Nebenbei war er als Trainer im Kickboxen und Karate in Möhlin tätig und bildete sich im Fitnessbereich weiter.

Als Sparringspartner und Coach von Marino Deflorin konnte Beat sein Wissen enorm erweitern und vertiefen. Er hatte Einblick in die Trainingsmethoden einiger grossen Gym`s in Europa und besuchte diese regelmässig zusammen mit Marino während dessen Wettkampfvorbereitungen. Besonders intensiv waren die Vorbereitungen auf bevorstehende Weltmeisterschaftskämpfe oder das berühmte K-1 MAX Turnier in Japan. Als Coach war Beat ein treuer Begleiter und stand bei fast allen Kämpfen im In- und Ausland in Marino`s Ecke. Nach dem Abschiedskampf von Marino Deflorin im November 2002 suchte er nach einer neuen Herausforderung. Mit der Gründung einer eigenen Kampfsportschule konnte sich Beat einen Traum erfüllen.
 
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